Aktuell: Wir sind laufend auf der Suche nach ehrenamtlichen Ärtzinnen und Ärzten zur Verstärkung des AmberMed Teams!

Wir freuen uns auch über Bewerbungen zur Ableistung des Zivildienst und Freiwilligen Sozialen Jahrs!

FSJ bei AmberMed

Maria berichtet über ihre Erfahrungen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres bei AmberMed.

Wir bedanken uns bei Maria für ihren engagierten Einsatz und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft!

 

Mein Freiwilliges Soziales Jahr bei Ambermed

Als ich maturiert habe, dachte ich, ich wüsste ganz genau, was ich will: Medizin studieren. Nur, dass ich‘s dann doch nicht so genau wusste und 6 Monate später etwas planlos dastand.

In der Zeit, in der ich so hin und her überlegt habe, hat mich meine Tante kontaktiert, die seit ihrer Pension freiwillig für die Medikamentenhilfe des Roten Kreuz arbeitet. Die Medikamentenhilfe betreibt nicht nur Katastrophenhilfe im Ausland, sondern versorgt auch die unversicherten Patient*innen in Österreich und arbeitet hier sehr eng mit AmberMed zusammen.

Ich habe dann AmberMed gegoogelt und war begeistert!

Hier arbeitet ein so umfassendes Team an einer Angelegenheit. Menschen aus den verschiedensten Bereichen (Dolmetsch, Medizin, Sozialarbeit, Psychiatrie, Pharmazie…) kommen hier zusammen, um Menschen zu helfen, die teilweise aus Situationen kommen, die ich mir als durchschnittliche Österreicherin kaum vorstellen konnte… Besonders gut hat mir gefallen, dass die Menschen, die bei AmberMed behandelt werden, als Menschen behandelt werden. Das hat es für mich persönlich auch leichter gemacht, mit der Situation umzugehen. Ich habe mir die Arbeit auch im Vorhinein als viel belastender vorgestellt, als sie es dann tatsächlich war. Außerdem arbeiten hier alle Ärzt*innen ehrenamtlich!

Im August 2017 habe ich ein freiwilliges Praktikum bei AmberMed gemacht und im September 2018 habe ich mit meinem FSJ begonnen. Ich wusste wie gesagt zu Beginn meines FSJ nicht so genau, was ich danach wirklich machen möchte und ich kann rückblickend nur sagen, dass ich sehr froh bin, mich für das FSJ bei AmberMed entschieden zu haben. Nach 6 Monaten assistieren in den verschiedensten Fachordinationen bin ich mir um einiges sicherer, dass ich diesen Weg wirklich gehen möchte. Man wird hier nicht mit der Wahrheit verschont. Man lernt einiges über das Medizinsystem in Österreich kennen, man trifft engagierte, interessante und wahnsinnig liebe Leute und man lernt meiner Meinung nach unglaublich viel. (Menschlich, medizinisch, sozial, persönlich… die Liste ist lang.)

Langweilig wurde mir hier zu 100% nicht! Es ist zwar kein stressfreier Job aber das wäre auf Dauer gesehen ja auch langweilig und im Endeffekt lernt man recht schnell, mit den vielen Aufgaben umzugehen. Außerdem habe ich in dieser Zeit ziemlich viel über mich selbst gelernt. Also: wenn du dich für Freiwilligenarbeit, soziale Arbeit, Medizin, Pharmazie, Sprachen, Menschen… interessierst oder nicht 100%ig weißt, was du studieren willst oder den Medizinaufnahmetest dieses Jahr noch nicht geschafft hast und nicht wie alle anderen Biologie oder Pharmazie studieren willst, kann ich dir nur sehr ans Herz legen, mal eine Bewerbung an AmberMed zu schicken.

 

Maria